Die Südküste

Die letzten Tage haben wir an der Südküste Islands verbracht. Eingemietet haben wir uns in einem netten Farmhouse, das eine ganze Menge Tiere beherbergt. So hatten wir in unseren freien Minuten viel Spaß mit dem Haushund und der wachsenden Anzahl an Lämmern, denn jede Nacht wurde Neue geboren.
Wir nutzten die Tage, an denen wir gutes Wetter hatten, für einige kleinere Wanderungen, unter anderem an eine Gletscherzunge und zu einigen Wasserfällen in der Umgebung. Leider ließ der Regen keine Gletscherbesteigung zu.
Am Montag nutzten wir den sehr sonnigen und wolkenlosen Tag, um einen Ausflug auf die Westmännerinseln zu machen, eine Inselgruppe 35 Minuten mit der Fähre entfernt vom Festland.
Hier hatten wir den ganzen Nachmittag Zeit für Wanderungen auf die Vogelfelsen und die neu geschaffenen Lavafelder, die nach dem verheerenden Vulkanausbruch 1973 entstanden sind. Auch einige der mit über acht Meter Lava verschütteten Wohnhäuser von damals konnte man sich ansehen, die momentan ausgegraben und zu einem historischen Museum ausgebaut werden.
Die nächsten drei Tage bewohnen wir ein kleines süßes Cottage mit Outdoor Hot Pot im „Goldenen Zirkel“, östlich von Reykjavik. Von hier aus werden wir noch einiges unternehmen, bevor wir dann am Freitag für einen Tag Reykjavik besuchen, und am Samstag die Rückreise antreten.