Die „Bay of Fires“ – das Prunkstück Tasmaniens

Unseren nächsten Stop hatten wir in Binalong Bay geplant, unser längster Aufenthalt, um die Strände der Bay of Fires genießen zu können, einer Reihe von zusammengehörigen Buchten an der Ostküste Tasmaniens.
Und wie wir sie genießen konnten! Es gab zwar ein paar Regentage, aber die konnten wir wunderbar in unserer traumhaften Unterkunft mit einmaligen Blick auf den Sandstrand des Ortes verträumen, Jonathan die Möglichkeit geben, im großen Wohnzimmer sein Krabbeln zu üben, und die Vorzüge von Heizofen, Smart TV und Bluetooth Radio in Anspruch nehmen.
An den anderen Tagen erkunden wir die Küste, und unsere diversen Reiseführer hatten nicht zu viel versprochen.
Azurblaues Wasser, weiße, feine Sandstrände, versteckte Buchten, vielfältig eingefärbte Gesteinsformationen, Wasserfälle eingebettet in dichtem Regenwald, steile Klippen und die abwechslungsreiche tasmanische Tierwelt, von angsteinflößend (Tigerotter) bis putzig (Echidna).
Auch einen Strandtag konnten wir einlegen, aber das Wasser war leider erbärmlich kalt, sodass wir uns nur bis zur Hüfte reintrauten und ansonsten eher den Blick schweifen ließen.
Die Begegnungen mit Tieren stand auch ein zweites Mal auf dem Programm, als wir einen Tierpark besuchten. Jonathan war ganz angetan von den Kängurus, die man füttern und streicheln konnte, die anderen für uns Erwachsene interessanten Tiere wie den Tasmanischen Teufel, Wombats, Wallabies, diverse Vögel und weitere Tigerottern waren eher uninteressant für ihn, aber mit Essen kann man ihn immer sehr gut bei Laune halten :-)
Auch ein wenig Weihnachtsstimmung kam auf, nachdem uns unsere Gastgeberin extra einen kleinen beleuchteten Weihnachtsbaum und eine Flasche Wein vorbeibrachte.
Nach viel zu kurzen 10 Tagen an einem der bisher schönsten Fleckchen Tasmaniens (und immer wieder eine Reise wert) ging es am 08.12. dann die Ostküste entlang nach Süden bis zu unserem nächsten Halt in Orford.


Christoph

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