Noch mehr Wellington und Umgebung

Hallo ihr Lieben,

so richtig viel erzählenswertes passiert hier zur Zeit nicht, aber ich wollte trotzdem mal wieder von mir hören lassen. Meine letzte Woche in Wellington ist angebrochen, damit auch vorerst meine letzte Sprachkurswoche. Ich denke, ich werde den Sprachkurs ganz am Ende in Auckland nochmal fortsetzen – mal schauen. Die Zeit ist wahrlich verflogen… Ich bin letztendlich in der Klasse geblieben, der ich am Anfang zugeteilt wurde und das war auch ganz gut so. Ich mache recht schnell Fortschritte und komme auch mit dem Sprechen mittlerweile ganz gut zurecht. Also: Es läuft…

Letztes Wochenende habe ich mit ein paar Leuten aus der Schule an der Kapiti Coast verbracht – recht unspektakulär. Dieses Wochende war ich alleine für zwei Tage im Wairarapa, einer Weingegend in der Nähe von Wellington. Da das Wetter leider hätte besser sein können, war der Ausflug sehr entspannt. Bin ein bisschen durch die vielen kleinen Örtchen gebummelt, habe mich durch die Weine der Gegend getrunken und habe im Hostel ein nettes älteres Ehepaar kennengelernt, die mich gleich für ein paar Tage zu sich in die Bay of Planty eingeladen haben – da sag ich doch nicht Nein. Heute war ich mit einer Französin aus meiner Klasse Wandern, hier ist nämlich mal wieder Feiertag :-)

Jetzt am WE war in Wellington außerdem ein bekanntes Rugby-Turnier, das wird hier so gefeiert wie bei uns Karneval. Nur, damit ihr Euch nicht über das eine oder andere Kostüm auf den Bildern wundert…meine Mitschüler kommen nicht täglich wie Peter Pan zur Schule ;-)

Diese Woche stehen noch ein paar Sehenswürdigkeiten in Wellington an, die ich die ganze Zeit vor mir hergeschoben habe und am Wochenende geht´s auch schon weiter die Westküste entlang.

Da ich jetzt unbedingt ein bisschen Englisch sprechen muss und nicht mehr so viel Geld ausgeben kann, ist mein nächster Plan folgender: Ich habe mich bei WWOOF angemeldet – willing workers on organic farms. Man kann für Unterkunft und Verpflegung Leuten 4-5 Std. am Tag in der Landwirtschaft helfen, wobei scheinbar schon ein kleiner Gemüsegarten ausreicht, um als „Host“ den Kriterin zu genügen ;-) So kann es sich um ganz unterschiedliche Arbeit handeln: in der Landwirtschaft, Kinder aufpassen, in Hostels helfen, Kiwis pflücken, Häuser bauen, Pferde ausbilden, ältere Leute, deren Kinder aus dem Haus sind, beschäftigen etc. Aber das spricht man vorher ab. Ich habe viele Leute getroffen, die das schon gemacht haben und alle waren begeistert. Mein erster Aufenthalt ist eine Farm in the middle of nowhere, Rinder, Schafe, Hühner, Hunde, Ziegen und 11 (!!!) Kinder (10 Mädchen, 1 Junge). Ich bin gespannt…

Ich lasse aber vorher bestimmt noch von mir hören, wer weiß, ob und wann ich dort Internet habe.

Viele liebe Grüße und wie immer ein paar Fotos:

Christoph

1 Comment

Christoph

Danke für die tollen Fotos, mein Schatz!
Vor allem für die der fijianischen Rugbymannschaft… da kommt mir das eine oder andere Gesicht noch bekannt vor ;)
Muach

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