Die Mitte der Nordinsel

Eigentlich sollte das vor drei Tagen schon hier stehen, aber das Internet hat mit mal wieder einen strich durch die Rechnung gemcht. Deswegen verspätet:

 

Hallihallo mal wieder!

In den letzten Tagen habe ich die Mitte der Nordinsel erkundet. Die geplante viertägige Wanderung im Tongariro Nationalpark musste ich leider wegen einer leichten Wirbelsäulenprellung (keine Sorge, alles wieder in Ordnung) auf einen Tag reduzieren, da ich das schwere Gepäck mit Essen für vier Tage nicht hätte tragen können. Das war Glück im Unglück, da das Wetter an den übrigen drei Tagen furchtbar war :-) Diese drei Tage habe ich in einem wunderbaren Hostel in Turangi verbracht und dort tolle Leute kennengelernt. So hieß es drei Tage nur relaxen, Spazierengehen, Grillen, Lesen, Quatschen…das tat mal wieder richtig gut.

An einem Tag habe ich aber dennoch mit Wolfgang, den ich auf einer vorherigen Wanderung kennengelernt hatte, das Vulkanplateau des Tongariro Nationalparks durchquert. Es handelt sich dabei um eine Gegend, in der im Letzten Jahrhundert desöfteren Vulkane ausgebrochen sind und man Krater und Kraterseen bewundern kann. Der markanteste Vulkan in diesem Nationalpark hat in „Herr der Ringe“ als Mt. Doom gedient – es hat mir ja in den Fingern gejukt, ihn auch noch zu besteigen, aber man muss den Berg ohne Umwege vertikal hochgehen (das bedeutet, einen unglaublich steilen Schotterhang hochlaufen), was mir bei dem Gedanken an meine letzte Vulkanbesteigung dann schnell vergangen ist. Insgesamt war das Tongariro-Crossing aber die bisher schönste, außergewöhnlichste und interessanteste Wanderung, die ich hier in Neuseeland gemacht habe und das alles bei bestem Wetter – ihr werdet begeistert sein von den Fotos :-)

Nach dieser Wanderung bin ich mit Wolfgang nach Rotorua gefahren, wo wir uns mit seiner Reisebegleitung und Sandra, einem Mädel, das ich im Hostel kennengelernt hatte, getroffen haben. Mit Sandra und einem anderen Mädel, Wiebke, habe ich dann zwei Tage in Rotorua verbracht wo wir weitgehend damit beschäftigt waren Probleme zu lösen :-) Sandra hatte Geldkartenprobleme und ich zweimal einen platten Reifen – ziemlich nervig, aber immerhin weiß ich jetzt wie man Reifen wechselt :-) Rotorua ist ein Städtchen, das in einer Geothermalregion liegt und wo deshalb überall Wasser aus der Erde dampft, an jeder Ecke Schlammlöcher brodeln und es furchtbar nach Schwefel stinkt. Es ist zwar wirklich interessant das mal anzuschauen, aber nach zwei Tagen penetrantem Schwefelgeruch wirklich überall, hat es uns gereicht. So bin ich mit Sandra zusammen nach Napier gefahren und hier trennen sich unsere Wege leider wieder. Das finde ich sehr Schade, da sie eine lustige und unkomplizierte Reisebegleitung ist und wir eine schöne Zeit miteinander hatten, aber sie kommt von Norden und ich muss nach Norden…

Macht euch einen Eindruck über meine letzten Tage und bis bald mal wieder,

Eure Jolla

 

 

Christoph

2 Comments

Anna

Neid!!!

Reply
Bini

hallo mein jollchen!!
mensch, tolle bilder!! und ich will auch :) wir waren ja auch in roturua…schwelg :)
sind grad auf wohnungssuche in mü…stivi ist grad schon in mü und hatte heute seine ersten arbeitstag. jaja, so schnell gehts :)

freu mich, wenn du wieder da bist! dann bin ich vielleicht auch schon in mü :)
pass auf dich auf! busserl bine

Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.