Die letzten Tage – Golden Circle und Reykjavik

Die letzten Tage haben wir in unserem Cottage verbracht, und da es dort verdammt gemütlich war, hat es uns auch nicht unbedingt vor die Tür gelockt, außer, um in den Hot Pot zu springen.
Nichtsdestotrotz haben wir die Sehenswürdigkeiten der Region besucht, den Gulfoss-Wasserfall und den Geysir, den Namensgeber aller anderen dieser sprudelnden und spritzenden Quellen.
Desweiteren waren wir noch in Thingvellir, einer historischen Versammlungsstätte der Isländer.
Gestern sind wir dann sehr früh nach Reykjavik aufgebrochen, sind dort durch die Stadt geschlendert und waren noch Essen, bevor es früh ins Bett ging. Denn heute morgen mussten wir extrem früh raus, um das Auto abzugeben, den Flieger zu kriegen und das Abenteuer Island zu beenden.

Die Südküste

Die letzten Tage haben wir an der Südküste Islands verbracht. Eingemietet haben wir uns in einem netten Farmhouse, das eine ganze Menge Tiere beherbergt. So hatten wir in unseren freien Minuten viel Spaß mit dem Haushund und der wachsenden Anzahl an Lämmern, denn jede Nacht wurde Neue geboren.
Wir nutzten die Tage, an denen wir gutes Wetter hatten, für einige kleinere Wanderungen, unter anderem an eine Gletscherzunge und zu einigen Wasserfällen in der Umgebung. Leider ließ der Regen keine Gletscherbesteigung zu.
Am Montag nutzten wir den sehr sonnigen und wolkenlosen Tag, um einen Ausflug auf die Westmännerinseln zu machen, eine Inselgruppe 35 Minuten mit der Fähre entfernt vom Festland.
Hier hatten wir den ganzen Nachmittag Zeit für Wanderungen auf die Vogelfelsen und die neu geschaffenen Lavafelder, die nach dem verheerenden Vulkanausbruch 1973 entstanden sind. Auch einige der mit über acht Meter Lava verschütteten Wohnhäuser von damals konnte man sich ansehen, die momentan ausgegraben und zu einem historischen Museum ausgebaut werden.
Die nächsten drei Tage bewohnen wir ein kleines süßes Cottage mit Outdoor Hot Pot im „Goldenen Zirkel“, östlich von Reykjavik. Von hier aus werden wir noch einiges unternehmen, bevor wir dann am Freitag für einen Tag Reykjavik besuchen, und am Samstag die Rückreise antreten.

Raus aus dem Winter

Leider war die Zeit in Akureyri von viel Schnee und Eiseskälte geprägt, wie es sich ja auf der Hinfahrt schon angedeutet hatte. Den ersten Tag verbrachten wir auch direkt in der Stadt, wärmten uns in einem Café auf und genossen ein gutes Abendessen. Am zweiten Tag ging es nach Myvatn, einem See umgeben von einer Lavalandschaft voller vulkanischer Aktivitäten… brodelnde Löcher, dampfende Quellen und Vulkankrater. Hier verbrachten wir den Tag, bevor es wieder zurück nach Akureyri ging. Am 3. Tag entschlossen wir uns, die Zelte dort abzubrechen, um dem Winter zu entfliehen, nicht aber ohne einen Ausflug nach Husavik gemacht zu haben, dem Whale-Watching-Mekka Islands. Aufgrund des rauhen Seegangs war die gebuchte Tour aber eher ein Kampf gegen Seekrankheit, und viele an Bord verloren diesen Kampf. Gott sei Dank wurden wir mit der Sichtung eines Blauwals entschädigt, dem wir mehr als eine halbe Stunde folgen und ihn in der rauen See immer wieder beim Auf- und Abtauchen beobachten konnten.
Mit einem Zwischenstop in Egilsstadir in den Ostfjorden sind wir dann gestern bis nach Höfn gefahren, was sich bereits im Südosten Islands befindet… und tatsächlich sind es hier endlich wieder Plus-Grade und es liegt kein Schnee mehr im Tal.
Auf der Fahrt dorthin konnten wir noch ein wenig die Fauna Islands bewundern, Rentiere en masse. Und am beeindruckenden Gletschersee Jökulsarlon schwammen und spielten Robben im Wasser.
In den nächsten Tagen werden wir dann hoffentlich viel auf und an den Gletschern unterwegs sein, da wir uns nun am größten Gletschergebiet Europas befinden…

Die Facetten Islands

Die ersten 3 vollen Tage Island liegen hinter uns.

Nach unserer Ankunft in Kevlavik hatten wir uns in ein nettes kleines Guesthouse eingemietet. Von dort ging es am nächsten Morgen los zu unserem Zielort Grundafjördur auf der Halbinsel Snaefellsnes, nördlich von Reykjavik.
Auf dem Weg dorthin zeigte uns Island seine Schokoladenseite, tolles, sonniges Wetter, unglaublich schöne Kulissen mit Vulkanfeldern, Fjorden und schneebedeckten Gletschern. Nach einigen Ausflügen auf der Halbinsel bei extrem wechselhaftem, also Island-Wetter (hier wechselt das Wetter wirklich alle 15 Minuten)  brachen wir frohen Mutes, aber mit Respekt vor dem einsetzenden Schneetreiben auf zu unserer nächsten Station. Schnell war klar, dass der isländische Winter (obwohl an unserem Ankunftstag bereits der erste Sommertag gefeiert wurde) uns Mitteleuropäer mal zeigen wollte, was ein richtiger Winter ist… Wir kämpften uns bei orkanartigen Sturmböen und Schneeverwehungen, in denen das Auto fast stecken blieb, über 400 km an unseren ersehnten Ankunftsort Akureyri, wo wir die nächsten Tage verbringen werden.
Genug der Worte, jetzt sprechen die Bilder.

Die letzten Wochen…

Es ist so weit, mein letzter Tag in Neuseeland neigt sich dem Ende. Morgen früh geht´s zum Flughafen und nach Hause – mit einem lachenden und einem weinenden Auge! Ostersonntag bin ich dann wieder in München und zurück in der Realität! Eigentlich sollten heute die Examensnoten kommen, leider waren sie nicht in der Post :-( Ich muss mich also noch ein bisschen in Geduld üben.

Zum Abschluss noch ein ein paar Impressionen der letzten Wochen!

Bis ganz bald!

 

 

 

Coromandel und Raglan

…sooooo endlich die Fotos aus Coromandel und Raglan! Ich bin seit einigen Tagen nicht mehr dort, habe aber bisher mit dem Blogeintrag getrödelt.

In Coromandel, eine eigentlich wunderbare sonnige Gegend im Nordosten der Nordinsel, hat es fast nur geregnet. Ich habe also zwei Tage lang im Hostel verbracht und „How I met your mother“ geschaut – jetzt bin ich ein bisschen süchtig danach und freu mich fast über Regentage :-)Nur einen Tag konnte man schön nutzen um Wandern zu gehen und endlich mal im Meer zu baden. Ich muss ja zugeben, dass habe ich in drei Monaten Neuseeland vorher erst einmal geschafft. Es gibt in dem Ort wo ich übernachtet habe außerdem einen Hot Water Beach, an dem man im Sand heiße Quellen ausbuddeln und wie im heißen Pool liegen kann. Ein Teil des Strandes liegt nämlich in einer Thermalregion. Leider ist diese Attraktion so beliebt, das der doch relativ kleine Teil des Strandes, schnell mega überfüllt ist. Ich fand das mit so vielen Leuten eher schrecklich, so dass ich mich darauf beschränkt habe, mir das alles nur anzuschauen und dafür richtig im Meer baden zu gehen.

Von Coromandel aus bin ich dann nach Raglan gefahren und habe dort zwei herrliche sonnige Tage verbracht. Raglan ist DIE Surferstadt Neuseelands und es gibt wunderbare Strände wo es auch noch schön was zu schauen gibt  und wo man wunderbar schwimmen kann :-)

Mehr gibt´s eigentlich auch gar nicht zu erzählen. Bis bald mal wieder!

Jolla

 

 

 

 

Bay of Plenty

Soooo, hier nachträglich ein paar Bilder von der Bay of Plenty. Ich hatte leider nicht immer meinen Fotoapparat dabei, aber zumindest könnt ihr einen kleinen Einblick bekommen. Ihr seht das Ehepaar, bei dem ich gewohnt habe und ein paar ihrer Hunde. Freunde von meinen Hosts haben eine Kiwiplantage, auf der ich eine ausführliche Führung bekommen habe, wir haben ein Falkenreservat besucht, wo die Vögel trainiert werden, Beute zu jagen, ich habe die Strände der Umgebung erkundet und eine kleine Wanderung auf den Gipfel des (Hügels) Mt. Manganui gemacht.

Zur Zeit bin ich in Coromandel und warte darauf, dass das Wetter besser wird. Bei Regen ist hier überall tote Hose und man kann nicht wirklich viel machen :-(

Bis bald…

Von Napier übers East Cape in die Bay of Plenty

Hallo hallo!

Mir geht es prima! Bin vorgestern nach ein paar einsamen und nicht so aufregenden Tagen in der Bay of Plenty angekommen und besuche hier das ältere Eheppar das ich mal in einem Hostel kennengelernt haben. Dazu gleich, ich erzähle besser der Reihe nach.

Habe zuletzt – glaube ich – erzählt, dass ich mit Sandra bis nach Napier gefahren bin, ein wirklich nettes Städtchen an der Ostküste der Nordinsel. Wir haben dort zwei schöne Tage bei bestem Wetter verbracht und Stadt und Strände der Umgebung besichtigt – wahrscheinlich wird Euch langsam langweilig vor lauter Strandbildern…aber Strände gibt´s hier „leider“ überall ;-) Das Besondere an Napier ist, dass es (ich glaube) in den 30er Jahren durch ein Erdbeben komplett zerstört wurde und weitgehend im Art Deco Stil wiederaufgebaut wurde. Das ist ihnen ganz hübsch gelungen, wie ich finde. Leider fehlt unserer Kamera noch das Weitwinkelobjektiv, so dass ich nur ein paar einzelne Gebäude festhalten konnte. Sandra ist dann weiter in Richtung Süden gefahren und ich habe drei Tage bei einer Familie verbracht, die ich übers WWOOFen aufgegabelt habe. Das war leider ein Reinfall. Zwar hatten sie nicht wirklich viel Arbeit für mich, so dass ich größtenteils relaxen konnte, aber dafür war die Familie auch echt eigenartig. Es hat keiner so wirklich mit mir geredet, geschweige denn sich für mich interessiert und auch untereinander wurde nicht kommuniziert. Da gerade zu dieser Zeit das Wetter auch noch Schxxx war und mein Computer beschlossen hat ALLE W-Lan Netze in Napier zu ignorieren, war mir zugegeben ziemlich langweilig. Ich war also letzten Sonntag nicht traurig weiterzureisen…

Ich habe mir „zur Belohnung“ ein tolles Hostel in Opotiki direkt am Strand gebucht, etwa 350 km von Napier entfernt, und habe mich auf den Weg gemacht. Für diese Strecke braucht man hier etwa 5-6 Stunden. Leider haben sie – was ich zum Glück in letzter Sekunde noch gemerkt habe – wegen eines großen Erdrutsches den letzten Highway (für mehrere Wochen!) gesperrt. Das bedeutet in Neuseeland 250 km/etwa 4 Stunden (!) Umweg. So ein Mist! Da es schon Nachmittag war, blieb mir nichts anderes übrig, als die Fahrt auf zwei Tage aufzuteilen. Zum Glück habe ich in einem verschlafenen Örtchen ein ebenso tolles Hostel (von dem aus man schön die Bucht überblicken konnte) gefunden und habe nur die Nacht drauf in meinem eigentlich gebuchten Hostel in Opotiki verbracht. Die Fahrt war – wenn auch größtenteils entlang wunderschöner Küsten – ziemlich langweilig, da 9-10 Stunden alleine ohne funktionierendes Radio schon verdammt öde sein können. Die Hostels waren genauso verlassen, sodass ich mich weitere zwei Tage mit mir selbst unterhalten habe ;-)

So war ich verdammt froh, vorgestern endlich wieder unter Leute zu kommen. Das Ehepaar, bei dem ich zur Zeit wohne, bekümmert mich rührend! Ich werde bekocht, sie bestehen darauf meine Wäsche zu waschen und die Löcher meiner Hosen zu stopfen, ich habe ein riesiges Bett mit (mindestens) vier Decken und fünf Kissen, sie haben sämtliche Freunde mobilisiert, um mir Kiwiplantagen und Vogelreservate zu zeigen, und und und – womit habe ich das alles verdient?! ;-) Zugegeben, ein bisschen verrückt sind die beiden auch, sie haben nämlich acht (!) Chihuahua-Hunde und jeder einzelne wird wie ein volles Familienmitglied behandelt! Man kann sich nicht ins Wohnzimmer setzen, ohne sofort drei Hunde auf dem Schoß sitzen zu haben. Auf die Dauer auch etwas anstrengen…Darunter aber ein zuckersüßer Welpe, in den ich mittlerweile ein bisschen verliebt bin ;-)

Hier erstmal ein paar Bilder von Napier und meiner East Cape Tour. Bilder von der Bay of Plenty folgen in den nächsten Tagen.

Vilele Grüße,

Eure Jolla