Weihnachten am Lake Te Anau und am Lake Wanaka

Den ersten Weihnachtsfeiertag haben wir nach der Rückkehr vom Kepler Track nur gechillt und uns erst abends aus dem Haus gewagt. Jolla hat nämlich große Reden geschwungen und wollte unbedingt im See baden gehen. Es bedurfte einiger Überredungskünste aber bald war auch Christoph überzeugt. Wir stiefelten also los… Da die Weihnachtsfeierlichkeiten die Neuseeländer voll im Griff hatten, hatten wir den Strand fast für uns allein – es war herrlich ruhig und hat sich auf jeden Fall gelohnt. Bloß – wie sollte es anders sein – war nur Christoph baden, Jolla hat sich natürlich geziert ;-)  Na ja, es war aber auch verdammt kalt! Die Seen hier auf der Südinsel sind teilweise so riesig und so (bis zu 400 Meter !!!) tief, dass das Wasser sich das ganze Jahr über nicht richtig erwärmt…

Der Abend hat dann in der besagten Pizzeria geendet, wo wir natürlich drei Leute von unserem Track wiedergetroffen haben. Natürlich nur Deutsche… So hatte Weihnachten aber zumindest  ein kleines bisschen was heimatliches ;-)

Am zweiten Weihnachtsfeiertag sind wir dann weiter gefahren nach Wanaka, einem kleinen Städtchen am gleichnamigen See. Ja, hier auf der Südinsel gibt es viele, seeeeehr viele Seen und einer ist schöner, größer, blauer als der andere… So hat uns schon die Fahrt bei prächtigem Wetter durch eine wunderschöne Berglandschaft vorbei an zahlreichen Seen, Flüssen und Weinland geführt. Die Landschaft ist hier so schön, dass die Fahrt einem gar nicht so viel ausmacht. Man kann entlang des Highway an vielen Aussichtspunkten anhalten und die Landschaft genießen oder einfach in einem der vielen Örtchen Kaffee trinken. So geht der Tag auch rum…

Jolla hat sich das erste Mal im Autofahren im Linksverkehr versucht…das war weniger ein Vergnügen. Vor allem nicht für Christoph ;-) Es ist echt gewöhnungsbedüftig, weil man – sobald man sich einen Moment nicht konzentriert – gleich wieder in seine gewohnte Fahrweise verfällt. Jetzt ist üben angesagt…

In Wanaka angekommen ist dann der restliche Tag sehr schnell vergangen. Wir haben einen Spaziergang durch die Stadt gemacht, eingekauft, ein Picknick vorbereitet und es am See bei einer Flasche Wein genossen.

Heute morgen waren wir Kajak fahren, den Rest des Tages genießen wir noch das schöne Wetter – ab morgen soll es wieder regnen :-(

Kepler Track und Heiligabend mal anders…

Hallo und frohe Weihnachten aus dem hochsommerlich heißen Te Anau ins winterlich matschige Deutschland!

Wir sind wieder zurück von unserem viertägigen Track, haben nach vier Tagen mal wieder geduscht und liegen flach auf dem Kingsize-Bed unseres B&B, weil wir zum einen unsere Knochen nicht mehr bewegen können und zum anderen  – sorry ;-) – weil es hier einfach zu heiß ist, um das Haus zu verlassen. Wenn unser Muskelkater es zulässt werden wir gegen Abend nochmal das Bed verlassen und in den See springen bevor wir dann Weihnachten mit einem Essen in dem hier einzig offenen Lokal – einer deutsch geführten Pizzeria – einleiten. Hier wird Weihnachten immer erst am ersten Weihnachtsfeiertag gefeiert, nicht schon an Heiligabend. Bei unserem mühsamen Spaziergang in die stadt konnten wir vorhin in den ganzen Vorgärten schon die Barbecue-Vorbereitungen der Einwohner beobachten. Hmmmm…da läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Leider hat sich keiner erbarmt uns einzuladen. So  träumen wir weiter von Weihnachtsgans und Rehrücken, wenn wir an Weihnachten in Deutschland denken. Tja, das hat man davon, wenn man nach Neuseeland fliegt…

Unser Weihnachten war bisher nicht sonderlich weihnachtlich, obwohl Heiligabend so schön gemütlich und romantisch hätte werden können. Wir sind nach dem dritten Tag unserer Wanderung in eine nette Wald-Hütte in einer einsamen Bucht direkt am Strand eingekehrt, eine leichte Brise, die die Hitze erträglicher macht, der Strand und ein einladender See direkt vor der Tür…leider gibt´s das hier in der Wildnis des Fjordlandes nur in Kombination mit der Sandfly-Plage – kleine mückenähnliche Tierchen, die sich zu tausenden auf einen stürzen, sobald man das Haus verlässt. So haben wir an Heiligabend leckere Fertignudeln (mit kochendem Wasser aufgießen, umrühren, fertig ist die Pasta Carbonara) gegessen, uns Tee aus einer einzigen Tasse geteilt (die zweite Tasse hat nicht mehr in den Rucksack gepasst) und uns durch das Fenster das schöne Panorama angeschaut, bis wir es uns dann um halb neun in unseren Stockbetten gemütlich gemacht und uns wegen unserer zahlreicher Stiche bemitleidet haben…ja, so haben wir weihnachten auch noch nie gefeiert…
Immerhin hat der Ranger den Santa Claus gemimt und als wir morgens aufgewacht sind, hatte jeder einen kleinen Schokoladenweihnachtsmann an seinem Bett :)

Der Kepler-Track, den wir gewandert sind, ist wunderschön. Das Fjordland ist eine atemberaubende Landschaft, die verschiedenste Vegetationszonen vereint. Dicht bewaldete Berge, die steil aus dem Wasser in die Höhe ragen, wunderschöne Sandstrände an klaren Seen, dürre Bergwelt mit Schneebedeckten Gipfeln und Einsamkeit und Stille kilometerweit. Wir hatten zudem das Glück, vier Tage hintereinander bestes Wetter genießen zu dürfen. Das ist hier im Fjordland extrem selten, da der Dezember der regenreichste Monat ist, in dem es durchschnittlich an 13 Tagen regnet, die Temperatur auch im Hochsommer nachts auf 0 Grad sinken kann und man auch im Sommer immer mit Schneefall rechnen muss. Aber nach fast einer Woche Regen haben wir das auch mehr als verdient… ;-)

Es war aber nicht nur schön, sondern auch verdammt anstrengend! So mussten wir uns – untrainiert wie wir zur Zeit sind – gleich in den ersten beiden Tage 1500 Höhenmeter hochschleppen. Das mag zwar zunächst nicht so viel klingen, aber bei unserer Kondition und dem ganzen Gepäck eine große Herausforderung. Unsere Rucksäcke haben gefühlt 12-15 Kilo gewogen und die mussten schließlich mit auf den Berg… Dabei haben wir schon sooooo sparsam gepackt, aber man muss Klamotten für jedes Wetter, Schlafsachen und die komplette Verpflegung für vier Tage mitschleppen, da die Hütten hier alle unbewirtschaftet sind. Da sind wir von Deutschland und Österreich ganz schön verwöhnt, hier gibt´s leider auf dem Berg keinen Kaiserschmarrn und kein kühles Radler zur Belohnung, nur Gaskocher und kaltes Wasser…(nicht mal Duschen!)

Trotzdem hat es großen Spaß gemacht und war auf seine Art erholsam. Wann ist man schon mal vier Tage ohne Handy, Internet und nur mit sich selbst unterwegs?! Wenn man sich an die schmerzende Muskeln und die Anstrengung gewöhnt hat, ist das Wandern richtig meditativ…

So, dann überzeugt Euch von der schönen Landschaft und schaut die Bilder an…ihr hört von uns!

Tiere überall

Die letzten beiden Tage haben wir hauptsächlich damit verbracht, Tiere anzuschauen und zu entspannen.

Vorgestern, an unserem letzten Tag in Dunedin, haben wir einen organisierten Ausflug zur Otago-Halbinsel gemacht, die wir zuvor schon mit dem MTB erkundet hatten. Auf dieser Tour konnten wir eine Gelbaugen-Pinguin-Kolonie anschauen – sooooo goldig, die watschelnden Tierchen. Leider sind sie sehr scheu, so dass wir sie größtenteils nur aus der Ferne beobachten konnten. Wir haben uns tierisch geärgert, dass wir noch kein Teleobjektiv zu unserer Kamera haben (provisorisch hat aber das Fernglas als Teleobjektiv gedient – es funktioniert wirklich ;-)). Drei der Pinguine haben sich aber auch direkt an uns herangewagt, sind in Star-Pose hintereinander vor uns durch die Dünen gewatschelt und haben gelegentlich angehalten, um sich zu vergewissern, dass ihnen auch wirklich jegliche Aufmerksamkeit gewidmet wird. Die anderen konnte man dabei beobachten, wie sie aus dem Meer kamen und einen richtigen Berg hinaufgewandert sind. Wunderbar, dieses Schauspiel…

Außerdem konnten wir wieder einen tollen Seelöwen sehen, der sich ebenfalls für das Publikum richtig in Pose geworfen hat. Die Robben und seevögel, die man danach noch beobachten konnte, waren dagegen – wie Jolla fand – weniger spannend, weil man sie nur aus der Entfernung beobachten konnte.

Gestern sind wir dann weitergefahren und haben eine Nacht in Surat Bay verbracht, einer wunderschönen Bucht in den Catlins. Je weiter wir gekommen sind, desto besser wurde das Wetter und damit auch unsere Laune :-) So konnten wir einen wunderschönen Nachmittag und Abend in dem bisher besten Hostel verbringen. Das Hostel lag direkt an einem Strand, an dem sich Seelöwen tummeln, unser Zimmer mit Meerlick, das alles mitten im Nichts, wunderbar ruhig gelegen und wir mussten das Hostel nur mit einem einzigen weiteren Mädel teilen. Herrlich… ihr werdet es auf den Bildern sehen! Am liebsten wären wir noch länger geblieben, nur leider haben wir unsere Wanderung schon fest gebucht, die wir heute in Te Anau beginnen.

Auf dem Weg dahin – wie sollte es bei einem Backpacker-Auto auch anders sein – hatten wir das Vergnügen, eine Werkstatt aufzusuchen und unsere beiden Vorderreifen auswechseln zu lassen. Wir sind nur um ein Haar einem geplatzten Reifen entkommen, die Drähte kamen einem schon entgegen… Nach einem kurzen Werkstattbesuch in Dunedin schon der zweite unfreiwillige Stop, wahrscheinlich hat uns der Verkäufer doch ordentlich übers Ohr gehauen. Na ja, neue Reifen, neues Glück…

Mittlerweile sind wir in Te Anau angekommen, haben unsere Rucksäcke fertig gepackt und machen uns gleich auf zum Kepler-Track, einer viertägigen Wanderung im Fjordland…

Wir wünschen Euch frohe Weihnachten und gemütliche Festtage! Ihr hört erst ab dem 25. Dezember wieder von uns…

Schlechtwetter in Dunedin

Nach 3 von 4 Tagen in Dunedin lässt sich sagen… Sommer in Neuseeland ist in diesem Jahr ein Fremdwort. Die letzten Tage waren nasskalt und das trübt die Laune natürlich ein Stück weit. Nichtsdestotrotz haben wir uns nicht in unserem Tatendrang einschränken lassen und ein bisschen von Dunedin und seiner Umgebung erkundet.

Nach einem Pflichtprogramm Sightseeing, haben wir die Outdoor-Läden der Stadterkundet, um uns für unsere mehrtätigen Wanderungen noch auszustatten und sind Gott sei Dank auch fündig geworden, was Schläfsäcke, Wandermützen und Mückenspray gegen die nationale Plage ‚Sandfly‘ betrifft. Ansonsten haben wir unser Lieblingscafé gefunden, das uns in den letzten Tagen guten Kaffee (das haben die Neuseeländer echt drauf :)) und freies Internet beschert hat.

Am Sonntag haben wir uns dann in den Kopf gesetzt, die Halbinsel vor Dunedin mit dem Mountainbike zu erkunden. Wir hatten auf gutes Wetter gehofft, aber auch an diesem Morgen haben uns Kälte und Nieselregen begrüßt. Wir waren kurz davor, uns wieder in unseren Betten zu verkriechen, rappelten uns aber dann doch auf, um einige der Strände und die Fauna der Peninsula zu erkunden.

Nach der ersten Etappe waren wir froh, unsere doch klammen Glieder in einem netten Café aufzuwärmen, bevor wir dann zu einem Strand radelten, an dem sich Seelöwen tummeln sollten. Dort angekommen, war aber kein dickes rundes Etwas im Sand zu erkennen. Wir waren fast schon auf dem Rückweg, als Jolla dann aber doch noch – einige Meter hinter uns auf den Felsen – mehrere Seelöwen entdeckt hat – friedlich vor sich hin dösend.
Da die Seelöwen dieselbe Farbe haben wie die Felsen und sich zudem noch zwischen ihnen verstecken, hat man sie zunächst gar nicht wahrgenommen. Erst als einer geschnauft und sich bewegt hat, sind wir auf sie aufmerksam geworden. Ich will nicht wissen, was passiert wäre, wenn wir über solch einen Koloss gestolpert wären :) Hier stehen überall Schilder, dass Seelöwen Menschen jagen, wenn sie ihnen zu nahe kommen. Deswegen soll man mindestens 10 Meter Abstand halten. Jolla hat natürlich gedacht, die schlafenden Tiere würden es nicht merken, wenn man näher dran kommt um sie zu fotografieren und hat einen ganz schönen Schreck bekommen, als einer der Seelöwen plötzlich gegähnt hat… :-)

Aber am Ende konnten wir doch ein paar Fotos machen und das Wetter und die müden Beine waren kurzzeitig vergessen.

Heute geht es erneut auf die Halbinsel, diesmal aber mit einer geführten Tour, um Pinguine und Seerobben anzuschauen. Morgen fahren wir weiter die Küste hinunter. Zum Glück wird das Wetter gerade besser – Wir freuen uns drauf!

Lake Tekapo und Mt. Cook

Die letzten zwei Tage haben wir in einem wunderschönen Backpacker-Hostel direkt am Lake Tekapo verbracht. Eine kleine freistehende Hütte am See, die wir (zumindest in der ersten Nacht) für uns alleine hatten. Die Gegend ist beeindruckend! Auf dem Hinweg hat es fast die ganze Zeit in Strömen geregnet, unsere Laune war natürlich auf dem Tiefpunkt. Als wir aber über den letzten Hügel auf den See zugefahren sind, war aller Groll verflogen. Der See ist so leuchtend türkis, dass das triste Grau der Umgebung schlagartig verfliegt – unglaublich!  – man kann diese Farbe mit der Kamera bei den schlechten Lichtverhältnissen leider nicht so gut einfangen :-( Dazu kommen überall riesige Blumenfelder in lila, rosa, weiß…Jolla ist dahingeschmolzen und konnte sich gar nicht satt sehen an den ganzen Blumen. Deswegen auch die vielen Bilder ;-)

Nach unserer Ankunft ist zum Glück das Wetter besser geworden. So konnten wir ein bisschen die Gegend erkunden und am nächsten Tag – gestern – einen Ausflug zum Mount Cook-Nationalpark machen. Der Mount Cook ist der höchste Berg Neuseelands, den man alleine nicht besteigen darf. Wir haben uns deshalb mit einer dreistündigen Einsteiger-Wanderung begnügt, die uns durch die Natur des Nationalparks, an kleinen Gletscherseen vorbei, geführt hat. Eine gemütliche Wanderung, bei der man den Mount Cook im Blick hatte, soweit die Wolken die Bergkulisse freigegeben haben. Abends gab´s dann self-made fish´n´chips in der Abendsonne am See – schön :-)

Mittlerweile sind wir in Dunedin angekommen, haben in einem tollen Hostel – dem Hogwartz :-) – eingecheckt und machen uns gleich auf, um die Gegend zu erkunden. Leider ist es mega kalt und die Straßen so steil, dass wir Angst haben, dass unser Auto den Geist aufgibt…mal sehen was die nächsten Tage so bringen. Ihr hört von uns…

Kia Ora Neuseeland

Endlich ist es geschafft! Wir sind angekommen und haben unseren ersten Tag in Neuseeland verlebt.

Nach ungefähr 40stündiger Reise sind wir vorgestern abend ENDLICH hundemüde in Christchurch angekommen – im Flieger war an schlafen leider nicht wirklich zu denken, in Tokio und Auckland hatten wir auch noch jeweils 6 Stunden Aufenthalt und mussten uns irgendwie schlaflos die Zeit vertreiben – Flughäfen können sooooooo langweilig sein… Im Flieger von Tokio nach Auckland versagte auch noch das In-Seat-Screen-Entertainment-Programm – für Christoph ist eine kleine Welt zusammengebrochen ;-) Nur das ausgesprochen lustige Air New Zealand Security Video konnte uns noch bei Laune halten: Sehr lustig!

Als wir in Auckland zwischengelandet sind, waren wir ziemlich erschüttert – 17 Grad und strömender Regen! Dafür sind wir nicht nach Neuseeland geflogen…Frechheit! Zum Glück handelte es sich dabei nur um einen zwischenzeitigen Sonnen-Engpass, gestern war es wieder hochsommerlich warm und kein Wölkchen am Himmel. Schon besser! :-)

Hochmotiviert sind wir deshalb früh aufgestanden, haben uns ein schönes Frühstückscafé gesucht und nach dem ganzen Stress der letzten Wochen das erste Mal das Gefühl der Ruhe genossen – angekommen! Im Anschluss daran haben wir uns auf die Suche nach einem Auto gemacht und einfach das erste gekauft, das uns in die Finger gekommen ist. Ein 1998er Nissan Pulsar wird uns die kommenden Wochen und Jolla die kommenden Monate begleiten. Er hat auch „nur“ 290.000 Kilometer gefahren – für neuseeländische Verhältnisse quasi ein Neuwagen, wie man uns versicherte ;-) Sehr vertrauenserweckend…wir sind gespannt!

Den Wagen konnten wir fünf Stunden später abholen, haben ihn zwischenzeitig bezahlt, registriert, eine Versicherung abgeschlossen und sämtliche Steuern abgeführt – in Neuseeland ist das alles keine juristisch und administrativ hohe Kunst! Drei Formulare ausfüllen, fertig ist das Ding. Wir mussten nicht einmal eine deutsche Adresse hinterlassen, lediglich die unseres ersten Hostels…mal schauen, wo die Strafzettel hinkommen ;-)

Gestern nachmittag haben wir mit unserem neuen Auto eine Spritztour an die Strände von Christchurch gemacht und Küstenluft geschnuppert. In Christchurch selbst ist leider nichts mehr sehenswert :-( Es soll einst mal eine sehr schöne Stadt gewesen sein. Das Erdbeben hat aber vieles zerstört. Unser erster Eindruck war erschreckend, denn so hatten wir die Auswirkungen des Erdbebens nicht erwartet. Es ist nicht so, dass kein Stein mehr auf dem anderen steht, aber die gesamte Innenstadt ist komplett gesperrt und alles wirkt wie ausgestorben. Teilweise sieht es aus, als wurde einfach panisch alles zurückgelassen. Es herrscht eine irgendwie apokalyptische Stimmung. In die Innenstadt darf man gar nicht rein und drumherum haben auch fast alle Restaurants und Geschäfte geschlossen.

Da man hier leider nichts unternehmen und besichtigen kann und das heutige Wetter (wieder Regen :-() die derzeitige Tristesse der Stadt noch verstärkt, werden wir uns gleich auf den Weg nach Lake Tekapo machen, in die Mitte der Südinsel. Von dort aus wollen wir in den nächsten zwei Tagen einiges am und um den Mt. Cook unternehmen.

Die Vorbereitungen laufen

In einer Woche sitzen wir bereits im Flieger nach Tokio, denn das ist unser erster Zwischenstopp auf dem Weg nach Christchurch. Sollte alles glatt laufen, kommen wir am 12.12. am Nachmittag in Christchurch an.

Und dann startet das große Abenteuer Neuseeland.

To be continued…